Wolkenkind

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» 5. Tag

Mittwoch. Mitte der Woche. Eingeleitet mit Schulsport. Badminton. Zum Glück habe ich meine Bandage eingepackt, damit mir nicht sofort der Arm weh tut, als würde er jeden Moment abfallen. Cooper-Test. Schweiß, Schwindel, pure Anstrengung. 7 Punkte bekommen. Zufriedenstellend ist das nicht unbedingt. Trotzdem glaube ich, die Bewegung hat mir gut getan - zumindest ein wenig. 

Gleich darauf bekam ich einen Grund geliefert, wütend und angepisst zu werden. Und zwar muss ich am Freitag in der 7./8. Stunde eine Arbeit nachschreiben. Das, was mich daran aufregt… das ist eigentlich lediglich die Tatsache, dass ich jeden Freitag um 11.10 Uhr aus habe. Die 8. Stunde endet um 14.30 Uhr. Für mich bedeutet das also, dass ich über drei Stunden später nach Hause komme - und allein 1,5 davon reine Wartezeit sind! Da versucht man, mit dem - ich betone! - männlichen (!) Lehrer ganz freundlich und vernünftig darüber zu sprechen… und wird mit einer ganz schnippischen und zickigen Antwort zurückgewiesen. Ja, irgendwie hatte ich mir das Gespräch etwas anders vorgestellt. Wehe, ich verpasse wegen dieser blöden Arbeit jetzt etwas Wichtiges…!

Nach dem ätzend langweiligen Nachmittagsunterricht ging es weiter im Programm. USB-Stick abholen, nach Hause fahren, Schulzeugs in die Ecke schmeißen, Fahrrad schnappen und in die Stadt fahren. Ich bin zu spät dran. Trotzdem ist der Ex-Parallelklassenkamerad noch nicht da. Noch einmal acht Minuten nach mir kommt er dann endlich um die Ecke gefahren. Wir laufen kurz zur Bank, er hebt Geld ab. Anschließend gehen wir Eis essen. Bei der ersten Eisdiele, die wir uns aussuchen, werden wir ewig nicht bedient. Also nehmen wir einfach die nächste, bei der prompt gleich eine Bedienung um den Weg ist und unsere Bestellung aufnimmt. Während wir warten, und auch während wir essen, werden wir von einer jungen Frau am Nebentisch köstlich unterhalten. Ich muss sagen, ich habe lange nicht jemanden solch einen Quatsch erzählen hören.

Irgendwie feht mir die Motivation, mich für diesen Eintrag so richtig anzustrengen. Ich fürchte, heute ist einfach nicht mein Tag. Ich bin relativ müde und geschafft. Doch auf was ich mich auch jetzt noch freuen kann, ist das Wochenende. 

“Home is where your heart is” (Kettcar) und bald ist es wieder auf dem Weg zu mir. :)

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Posted on Wednesday, June 29 2011.

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