Wolkenkind

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Morgen”grauen”.

Ich hatte das Haus verlassen und machte mich hektischen Schrittes auf den Weg zur Bushaltestelle. Es war schon 6.56 Uhr, ich hatte also nur noch drei Minuten Zeit. Meine Hektik wurde jedoch von einem traumhaften Lichtspiel am frühen Morgen unterbrochen. Während der Himmel im Westen noch von der Dunkelheit der Nacht beherrscht wurde, ließ sich im Osten schon der Sonnenaufgang erahnen. Der Himmel dort hatte über den Wipfeln der Bäume ein sanftes Hellblau angenommen, dessen Intensität in Richtung Westen immer weiter abnahm und schließlich, wie gesagt, nur noch schwarz zu sehen war.

Als ich den Kopf in den Nacken legte und nach oben über mich sah, erblickte ich viele kleine, etwas schwer aber dennoch erkennbare Sterne. Der Übergang zwischen dem dunklen, sternenbesetzten Himmel und dem hellen, blauen Farbton gab einen wunderschönen Kontrast. Diesen genoss ich noch einen winzigen Moment, bevor ich anfing zu rennen.

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Posted on Monday, January 17 2011.

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