September 2011
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Leben heißt Leiden
– Buddha (via zedream)
Norwegerin sein. Teil 1. Vertrauen.
In Norwegen besteht ein gewisses Grundvertrauen zwischen den Menschen. Die Haustür abzusperren, wenn man das Haus verlässt, ist dort beispielsweise unüblich (Städte ausgenommen, hierzu kann ich nämlich nichts sagen). Ich möchte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass die Türen, zumindest nach meinen Beobachtungen, keinen Knauf sondern eine ganz gewöhnliche Klinke besitzen. Eine unverschlossene Tür...
Norwegerin sein.
Wie euch sicher nicht entgangen ist, habe ich zwei Wochen der diesjährigen Sommerferien in Norwegen verbracht. Einige Dinge sind mir sehr positiv aufgefallen – die Menschen und deren Einstellung betreffend. Ich möchte euch in einer mehrteiligen “Serie” ein bisschen über diese neuen Erfahrungen erzählen und vielleicht versteht ihr dann, warum mir die norwegische Art so sympathisch ist....
Wisst ihr, was mir ganz gehörig auf die Nerven...
Folgendes:
Ein Typ, dessen Wohnung abgefackelt ist, bekommt natürlich sofort eine neue vermietet. Der andere Bewerber, ein junger Erwachsener, der sich Wohnung für Wohnung ansieht und nach ewigem Umziehen und Wohnungssuchen endlich einen festen Wohnsitz bräuchte, damit er zumindest wieder einmal EINE Sicherheit in seinem Leben hat, geht -welch Überraschung- leer aus. Das pisst mich...