Posted 4 months ago
Leben heißt Leiden
Buddha (via zedream)
Posted 4 months ago

Norwegerin sein. Teil 1. Vertrauen.

In Norwegen besteht ein gewisses Grundvertrauen zwischen den Menschen. Die Haustür abzusperren, wenn man das Haus verlässt, ist dort beispielsweise unüblich (Städte ausgenommen, hierzu kann ich nämlich nichts sagen). Ich möchte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass die Türen, zumindest nach meinen Beobachtungen, keinen Knauf sondern eine ganz gewöhnliche Klinke besitzen. Eine unverschlossene Tür ist somit kinderleicht zu öffnen.

Ich bin überrascht, dass die „Goldene Regel“ in Norwegen scheinbar verstanden und offensichtlich erfolgreich befolgt wird – sonst würde das Vertrauen in diesem Maße schon lange nicht mehr existieren.

Könntet ihr euch denn vorstellen, die Haus- oder Wohnungstür ab sofort nicht mehr abzuschließen, selbst wenn den ganzen Tag lang keine Menschenseele daheim sein wird? … also ich hätte dabei kein gutes Gefühl. Das Vertrauen anderer wird hier bei uns viel zu oft zum eigenen Vorteil ausgenutzt, finde ich.  

Posted 4 months ago

Norwegerin sein.

Wie euch sicher nicht entgangen ist, habe ich zwei Wochen der diesjährigen Sommerferien in Norwegen verbracht. Einige Dinge sind mir sehr positiv aufgefallen – die Menschen und deren Einstellung betreffend. Ich möchte euch in einer mehrteiligen “Serie” ein bisschen über diese neuen Erfahrungen erzählen und vielleicht versteht ihr dann, warum mir die norwegische Art so sympathisch ist. Ich bin mittlerweile auch der Meinung, wir könnten uns noch einiges von den Norwegern abschauen. Ich selbst bemühe mich seither ein wenig “norwegischer” zu werden - zumindest in manchen Hinsichten. Daher kommt auch der Titel der kleinen Serie: “Norwegerin sein.”

Ich würde mich natürlich auch freuen, wenn ihr mir eure Meinung zu meinen Äußerungen über diese norwegischen Eigenheiten mitteilen würdet. 

Und bevor ich es vergesse: Ich erzähle hier von meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen, die selbstverständlich nicht immer zu 100% der Wahrheit entsprechen müssen. Nur, damit sich hinterher keiner bei mir beschwert. ;) 

Posted 4 months ago

Wisst ihr, was mir ganz gehörig auf die Nerven geht?!

Folgendes: 

Ein Typ, dessen Wohnung abgefackelt ist, bekommt natürlich sofort eine neue vermietet. Der andere Bewerber, ein junger Erwachsener, der sich Wohnung für Wohnung ansieht und nach ewigem Umziehen und Wohnungssuchen endlich einen festen Wohnsitz bräuchte, damit er zumindest wieder einmal EINE Sicherheit in seinem Leben hat, geht -welch Überraschung- leer aus. Das pisst mich  an (entschuldigt die Ausdrucksweise, aber das muss jetzt sein)!

Ein 18-jähriger zieht aus dem Haus seiner Eltern aus - aus welchen Gründen auch immer - und will auf eigenen Beinen stehen. Dazu gehört eine Wohnung. Das Geld ist knapp und viele Wohnmöglichkeiten gibt es auch nicht, denn der Weg zur Schule darf nicht zu lang und vor allem die Miete der Wohnung nicht zu hoch sein. Eine Absage nach der anderen. Was ist das für eine Gesellschaft, wenn jeder Vermieter am liebsten einfach nur einen alleinstehenden Erwachsenen mittleren Alters ohne Kinder und Haustiere in seiner Wohnung haben möchte? 

Klar ist es schlimm, wenn einem die Wohnung oder gar das Haus abbrennt. Aber hey, mit der Geschichte bekommt man doch die Wohnungen nur so hinterher geschmissen! Trotzdem lässt man lieber den jungen Mann weiter suchen. Hockt der eben auf der Straße rum, wenns blöd kommt. Denn wer nimmt schon einen mittlerweile 19-jährigen auf, der keine Wohnung findet? Den hält man doch einfach für zu doof oder für zu anspruchsvoll. Einer, dessen Wohnung abgebrannt ist, lässt man doch eher eine ganze Weile bei sich unterkommen, bis er etwas gefunden hat - was bei der Story sicher nicht allzu lang dauert… vor allem, wenn man nicht einmal selbst Schuld am Brand hat!

Klar, lasst einen jungen Erwachsenen schmoren, der mit dem Auszug von Zuhause und den damit verbundenen Schwierigkeiten, Problemen usw. noch nicht belastet genug ist. 

Was soll denn das?! 

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Vielleicht haltet ihr mich jetzt für einen schlechten Menschen oder glaubt, ich hätte völlig falsche Ansichten und ihr würdet genauso entscheiden wie die Vermieter es getan haben. Ihr könnt euch gerne bei mir beschweren oder es lassen. Aber ich habe mir das Ganze schon lange genug angesehen. Und es geht nicht nur um diese Vermieter, sondern schon um alle vorher. Ich glaube, das ist ein ernsthaftes Problem in unserer Gesellschaft. Keinerlei Vertrauen.

Posted 5 months ago
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Norwegen.

Tag #12

So. Einen Eintrag wie diesen hat es hier noch nie gegeben. Eine echte Premiere! Viel Spaß beim Ansehen des Videos! 

Bevor ich es vergesse: Alex und ich sind mit den Fahrrädern unterwegs gewesen, was ich wohl nur unschwer erkennen lässt. Dass sich die Container im Hintergrund auf diesem Video weniger gut machen und dem, was ihr bisher von Norwegen gesehen habt, ziemlich widersprechen, haben wir leider erst nach der Aufnahme registriert. Und da dieser erste Versuch ziemlich gelungen war, wie ich finde, haben wir auf eine zweite Aufnahme mit schönerer Kulisse verzichtet. ;) 

Posted 5 months ago

Norwegen.

Tag #11

Beinahe unfassbar, aber wahr: Ich habe heute keine Fotos gemacht. Auf dem Bild oben bin ich zu sehen - am zweiten Urlaubstag und in einer Position, die ich letzte Zeit öfter einmal eingenommen habe… manchmal sogar genau für die Bilder, die ihr hier zu sehen bekommen habt. ;)

Aufgenommen wurde ich übrigens von Jörg Brunke. (Wer auf den Link klickt sollte nicht erschrecken: Ihr werdet auf ziemlich viel Norwegisch treffen. Aber stört euch nicht daran: Es geht schließlich um die Bilder.) 

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Auf was ich an dieser Stelle noch hinweisen möchte, ist der heutige Blogeintrag von Alexander Klarmann. Es geht darum, dass er noch eine Postkarte zu verschicken hat, frankiert, aber noch ohne Empfänger… Neugierig geworden? Dann schaut doch mal kurz bei ihm vorbei und informiert euch genauer. ;)

Posted 5 months ago

Norwegen.

Tag #10

Ein entspannter Tag. Ein bisschen Toben auf dem Trampolin. Und eine Art Freundschaft zwischen groß und klein.

Posted 5 months ago

Norwegen.

Tag #9

Zum ersten Mal in meinem nun schon fast 18 Jahre langen Leben habe ich Kaulquappen gesehen… zumindest habe ich mir die Tierchen vorher nie so genau angeschaut wie heute. Bei manchen konnte man schon kleine Beinchen erkennen, was das Beobachten der vielen schwarzen Flecken im Wasser noch viel interessanter gemacht hat. So wurde dann das ein oder andere Kaulquäppchen ganz sachte aus dem Wasser gehoben, kurz begutachtet und anschließend genauso vorsichtig wieder in den Teich gesetzt. 

Posted 5 months ago

Norwegen.

Tag #8

Auch in einer Kirche kann man Spaß haben. ;)

Posted 5 months ago

Norwegen.

Tag #7

Auf der Suche nach Halt.